Welche Lücken die gesetzliche Pflegeversicherung aufweist und wie Sie sie einfach und kostengünstig schließen können

Seit 1995 gibt es zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung die gesetzliche Pflegeversicherung. Eine gewisse Grundabsicherung gibt es also für jeden in Deutschland versicherten Menschen. Wie hoch die jeweiligen Leistungen der Pflegeversicherungen ausfallen, hängt davon ab in welchem Pflegegrad Sie eingestuft werden.

Wie die 5 Pflegegrade berechnet werden und was diese jeweils bedeuten, haben wir in einem anderen Blogbeitrag für Sie verständlich zusammengefasst

Blogbeitrag: Die 5 Pflegegrade

Der Haken bei der gesetzlichen Pflegeversicherung ist, dass er nur die Grundversorgung in der Pflege abdeckt. Das heißt, dass nur ein Teil der Pflegekosten übernommen werden.

Eine Rechnung am Beispiel Unterbringung im Pflegeheim:

Der durchschnittliche Eigenanteil für die Pflegeheimkosten ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich: In Deutschalnd liegt er im Schnitt bei 2.015 € (Stand Juli 2020). Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit einem Eigenanteil von durchschnittlich 2.337 €.

Zwar wird Ihnen mit steigendem Pflegegrad mehr Geld für die stationäre Pflege zugesprochen, allerdings wird diese direkt mit dem Pflegeheim verrechnet und hat ab Pflegegrad 2 keine Auswirkungen auf Ihre Zuzahlung.

Die Zuzahlung müssen Sie von Ihrer Rente oder ihrem Ersparten aufbringen. Wenn Sie das Geld nicht haben, müssen Ihre Kinder im Rahmen des sogenannten Elternunterhaltes u. U. für den ausstehenden Betrag aufkommen. Wenn Sie keine Kinder haben, oder diese keine finanziellen Mittel haben, müssen Sie einen Antrag beim Sozialamt stellen.

Und in dieser ganzen Berechnung sprechen wir „nur“ von einem normalen Pflegeheim, nicht von einer Seniorenresidenz.  Dort gibt es im Komfort, der Pflege, der Unterhaltung und vor allem den Kosten noch einmal erhebliche Unterschiede.

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Die Lösung

Mit einer sogenannten Pflegetagegeldversicherung können Sie die Lücke zwischen Ihrer Rente und übrig gebliebenen Eigenanteil schließen.

Ein Beispiel: 50 € Pflegetagegeld ergeben ca. 1.500 € im Monat und sind bei einer durchschnittlichen Rente von 916 € in Deutschland eine sichere Möglichkeit den Eigenanteil abzudecken und sogar noch ein wenig Geld im Monat übrig zu haben. Denn Sie wollen sicherlich auch mal den Frisör kommen lassen, den Enkeln ein Geburtstagsgeschenk kaufen oder auch mal einen Ausflug machen.

Je nach Einstiegsalter (je früher, je besser), fängt eine gute Pflegetagegeldversicherung bei 30 € pro Monat an.

Über den Autor:

Marcel Herzberg ist seit 15 Jahren bei uns im Unternehmen und ist ausgebildeter Versicherungsfachmann. Er ist unser Spezialist für geschäftliche und berufliche Absicherungen sowohl im gesundheitlichen Bereich als auch im Bereich der Sachabsicherungen.

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