Welche Versicherung sind für meinen Hund sinnvoll?

Ein Hund ist für die meisten Besitzer ein Familienmitglied. Die Vierbeiner sind längst mehr als nur Wachhunde, die angekettet auf dem Hof leben: Sie begleiten ihre Menschen in den Urlaub, auf die Arbeit und im Alltag.

Was wir lieben, wollen wir schützen, deshalb stellt sich früher oder später die Frage, gegen was Sie Ihren haarigen Begleiter absichern sollten. Damit Ihr Hund nicht unterversichert ist, Sie aber auch noch genug Geld für Hundestrandurlaube haben, haben wir die sinnvollsten Versicherungen für Sie zusammengetragen:

Wichtige Versicherungen für Hunde im Überblick

1. Hunde-OP-Versicherung

Wie der Name schon sagt, sichert diese Versicherung kleinere und größere chirurgische Eingriffe ab. (Als OP wird definiert, wenn ein Schnitt unter Vollnarkose erfolgt, welcher danach mit einer Naht verschlossen werden muss.) Wenn Ihr Hund z. B. Kleinteile eines zerkauten Spielzeuges verschluckt und sich daraus ein Darmverschluss entwickelt, entstehen schnell Kosten von über 1.000€.
Im Vergleich dazu sind die monatlichen Kosten für eine Hunde-OP-Versicherung Hier gilt, umso früher Sie den Vertrag abschließen desto besser: Ein junger Hund hat weniger Vorerkrankungen, welche in die Berechnung des Tarifes mit einfließen und Versicherungen neigen dazu, jüngere Hunde generell niedriger einzustufen. So fangen Hunde-OP-Versicherung schon bei 10 – 20€ im Monat an.

Natürlich unterscheiden sich auch hier gute von weniger guten Versicherungen. Achten Sie darauf, dass

  • die Versicherung bis zum 2-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) erstattet
  • rassetypische Krankheiten wie z. B. HD und ED nicht ausgeschlossen sind
  • es kein Jahreslimit für Erstattungen gibt
  • die Wartezeit nicht zu lang ist

Zudem übernimmt eine gute Hunde-OP-Versicherung die Vor- und Nachbehandlungen wie z. B. Röntgenaufnahmen, Voruntersuchungen, Verbandswechseln, Fäden ziehen usw.

Hunde-Krankenversicherung

Wenn Sie gerne auf Nummer ganz sicher gehen wollen, dann ist eine Hunde-Krankenversicherung sinnvoll. Sie umfasst alle Elemente der OP-Versicherung, deckt aber noch zusätzliche Leistungen des Tierarztes ab. Hierzu zählen zum Beispiel ambulante und stationäre Behandlungen ohne OP unter Vollnarkose wie Ops mit örtlicher Betäubung. Auch das Röntgen unter Narkose, ohne nachfolgende OP wird übernommen.

Viele Versicherer bieten im Rahmen der Hunde-Krankenversicherung zudem eine jährliche Kostenbeteiligungen für Impfungen, Wurmkuren und Zahnsteinentfernung an.

Unser Fazit:

Eine OP-Versicherung für Ihren Hund erachten wir grundsätzlich als sinnvoll. Denn unabhängig von Rasse, Alter und Temperament ist jeder Hund gleich stark gefährdet, mal von einem anderen Hund gebissen zu werden, sich die Pfote an Glas zu verletzen oder einen Darmverschluss zu erleiden.

Die Hundekrankenversicherung ist in Erwägung zu ziehen, wenn Sie sich für eine Hunderasse entscheiden, die z. B. anfällig für bestimmte Krankheiten sind, wenn Sie mit Ihrem Hund aktiv Hundesport wie Agiltiy betreiben wollen oder regelmäßig auf Hundeschauen fahren.

Über den Autor:

Marcel Herzberg ist seit 15 Jahren bei uns im Unternehmen und ist ausgebildeter Versicherungsfachmann. Er ist unser Spezialist für geschäftliche und berufliche Absicherungen sowohl im gesundheitlichen Bereich als auch im Bereich der Sachabsicherungen.

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